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Edition Timpert

Interpretation

des künstlerischen Konzeptes

Die abstrakten, geöffneten Bilderwelten von Barbara Niesen laden insbesondere durch ihre unterschiedlichen Farbschichtungen und Strukturen zum Träumen und Meditieren ein. Sie transferiert ihre Erlebnisse und Beobachtungen auf die Leinwand und schafft so die verschiedenen Bildstimmungen und Anmutungen. Ihre Malerei ist dem Informel zuzuordnen, jene Stilrichtung der Kunst, die sich nach 1945 als emotionsdarstellende, nicht figürliche Kunstrichtung entwickelte. Die Idee des Stellverteters bzw. des Impulsgebers für die Generierung eines eigenen persönlichen Kunstwerkes im Kopf des Betrachters wurde fast zeitgleich zum Aufkommen des Informels nach 1945 entwickelt. Die Rede ist von der konkreten, nicht darstellenden Kunst und deren Extremform der Konzeptkunst. Die Bilder von Barbara Niesen strahlen einerseits Kraft und andererseits eine beeindruckende Ruhe aus, die den Betrachter zum Nachdenken und Eintauchen in ihre abstrakten Seelenwelten anregen. Ihre Kunst ist wohltuend leise und in gewisser Weise als „Seelsorge“ zu empfinden. Barbara Niesen bringt die Farben zum Sprechen, wodurch der Betrachter zum Dialog angeregt wird. Ihre Bilder hallen in den Köpfen der Betrachter nach.
Gefühlswelten 2018
Herzensangelegenheit 2018